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Homosexualität im Fußball

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fummi
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:01   Post subject: Reply with quote

Gutes Gegenbeispiel, hätte sowas in der Richtung jetzt auch gebracht

Allerdings gibt es doch zumindest eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass es eine nicht zu große Abweichung vom Durchschnitt gibt, das ergibt sich aus den Randbedingungen, die etwas anders sind als bei Frauen oder Chinesen in der höchsten deutschen Spielklasse

Ob das Interview echt ist oder nicht ist, da stehe ich bei rauuul, scheiß egal. Denn die Intention des Interviews oder "Interviews" ist es doch eine Diskussion anzuregen (hoffe ich zumindest).
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:09   Post subject: Reply with quote


Exel2 wrote:
Ich weiß es ja nicht. Ich halte ohnehin nicht viel von der "Wissenschaft" der Statistik. Dass es verlässliche Zahlen zur Schätzung des Anteils Homosexueller an der Gesamtgesellschaft gibt, ist denke ich klar.

Aber mal ehrlich? Dieses "Dann kann man das auf alle Gebiete runterbrechen, die im Großen und Ganzen die Gesellschaft widerspiegeln" kann ich nicht mehr hören. Das entbehrt doch jeder Grundlage.

Demnach müssten in jedem Bundesligateam auch 5 Frauen und 6 Chinesen mitspielen...


Weshalb der Anteil von Chinesen oder Frauen in Buliteams nicht dem statistischen Anteil der Weltbevölkerung entspricht, ist dir aber schon klar, oder?
Bei homosexuellen Spielern gibt es diese Korrektive, die eine Abweichung von der statistischen Wahrscheinlichkeit begründen würden, nicht. Daher ist es weltfremd anzunehmen, dass es keine schwulen Profis gibt.
Aber wie gesagt, auch das lenkt nur von dem eigentlichen Thema ab.
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Dr.Exel
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:22   Post subject: Reply with quote

Ich bin bei dir, was die Authentizität des Interviews betrifft (ist mir latte, hauptsache die Wirkung stimmt). Ich bin bei dir, dass es schwule Fußballer in der Bundesliga gibt. Da gehe ich auch von aus.

Dein Argument ist aber aber absolut lächerlich, unwirksam und für die Diskussion kontraproduktiv. Ich hatte gehofft dass meine aberwitzigen Gegenbeispiele den Wahnsinn der hinter dem Gedanken steckt aufdecken.

Es gibt keinen Anlass, anzunehmen, dass die Personengruppe "Bundesliga-Fußballer" einen echten Querschnitt der Gesellschaft abbilden. Im Gegenteil. Einige Korrektive hast du ja gerade selbst gefunden.
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fummi
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:32   Post subject: Reply with quote

Natürlich ist es kein Querschnitt. Aber es gibt eben Randbedingungen die mehr ins Gewicht fallen als andere.

"Anzahl der Beine" fällt offensichtlich mehr ins Gewicht, "Haarfarbe" gar nicht und "Sehstärke" bedingt.
Ähnlich ist es bei "Sexueller Orientierung". Die Zahl der Homosexuellen ist vllt. geringer als im Durchschnitt, aber wahrscheinlich auch nicht verschwindend gering. Zumal auch nicht jeder Homosexuelle bereits mit 14-15 Jahren weiß, wie er "gepolt" ist. Viele entdecken es bei sich doch im Laufe der Pubertät, oft sogar erst Jahre danach. Zu dem Zeitpunkt dürften die meisten doch schon einen weiten Weg in ihrer Fußballerentwicklung gegangen sein.
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M. Eláno
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:34   Post subject: Reply with quote

Die losgetretene Diskussion zum Umgang mit Homosexuellen ist auf jeden Fall sinnvoll -unabhängig davon, ob das Interview nun echt ist oder nicht.

Man kann natürlich auch drüber streiten, ob, wie viele und welche Spieler der Liga schwul sind. Diese Diskussion ist letztlich aber nicht weniger erheblich als Fragen zur Echtheit des Interviews. Selbst wenn es zur Zeit keinen einzugen schwulen Spieler gibt, heißt das nicht, dass das in Zukunft der Fall sein wird. Dass es diese Diskussion gibt ist wichtig und richtig.
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Dr.Exel
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:35   Post subject: Reply with quote

Man versucht hier eine empirische Beobachtung in einem Feld auf ein anderes Feld zu transponieren, zu dem keinerlei korrelierende Daten bekannt sind.

Das ist irgendwo zwischen Voodoo und Hokuspokus anzuordnen, aber nicht unter Wissenschaft oder stichhaltigem Argument.

Und wenn man das dann noch als "Beweis" bezeichnet dreht sich mir der Magen um.
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:37   Post subject: Reply with quote


Exel2 wrote:
Ich bin bei dir, was die Authentizität des Interviews betrifft (ist mir latte, hauptsache die Wirkung stimmt). Ich bin bei dir, dass es schwule Fußballer in der Bundesliga gibt. Da gehe ich auch von aus.


Die Sackgasse haben wir doch hier schon wieder verlassen.
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PostPosted: 14 Sep 2012 14:41   Post subject: Reply with quote


Exel2 wrote:
Man versucht hier eine empirische Beobachtung in einem Feld auf ein anderes Feld zu transponieren, zu dem keinerlei korrelierende Daten bekannt sind.

Das ist ja soweit richtig, aber ich verstehe immer nicht, worauf man damit hinauswill.
Diese ganzen Nebensächlichkeiten, die wir hier auch wieder finden, verhindern doch nur, sich mit dem Kern der Thematik auseinanderzusetzen.
Und das ist in meinen Augen auch das Ziel einiger Leute, wenn so etwas ins Spiel gebracht wird.
Das lässt sich auch bei anderen Themen beobachten.
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fummi
Weltmeister
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Joined: 07 Aug 2007
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PostPosted: 14 Sep 2012 15:25   Post subject: Reply with quote


Exel2 wrote:
Man versucht hier eine empirische Beobachtung in einem Feld auf ein anderes Feld zu transponieren, zu dem keinerlei korrelierende Daten bekannt sind.

Das ist irgendwo zwischen Voodoo und Hokuspokus anzuordnen, aber nicht unter Wissenschaft oder stichhaltigem Argument.

Und wenn man das dann noch als "Beweis" bezeichnet dreht sich mir der Magen um.


Du hingegen erweckst zumindest den Eindruck die Existens homosexueller Profifußballer zu verneinen

Zumal hier von Beweisen nirgends die Rede war.
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Dr.Exel
Weltmeister
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PostPosted: 14 Sep 2012 15:56   Post subject: Reply with quote


Exel2 wrote:
Dass es mindestens einen homosexuellen Profi mit Frau und Kind gibt halte ich persönlich für einen Fakt, werde aber hier nicht über Namen diskutieren/spekulieren.
(...)


Ja, ich verneine die Existenz aber echt so was von.

Dachte ich hätte mehrfach klargestellt, dass die existieren. Mir gings hier mehr ums Prinzip und dieses spezielle Argument, das nach meinem technisch-naturwissenschaftlichen Empfinden absolut haltlos ist. Vielleicht bin ich da bedingt durch mein Studium einfach über-sensibilisiert. Lassen wir das Thema vielleicht einfach ruhen.

Sorry rauuul, ich glaube da habe ich einfach "dezent" überreagiert!
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PostPosted: 14 Sep 2012 16:24   Post subject: Reply with quote

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drive_in
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Joined: 28 Jun 2007
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PostPosted: 14 Sep 2012 18:07   Post subject: Reply with quote

Ich finde es durchaus legitim, die Authentizität kritisch zu hinterfragen. Warum sollte ein mutmaßlich falsches Interview, mit lauter stereotypischen Aussagen, das ebensogut Lieschen Müller verfasst haben könnte, vermögen eine fruchtbare Diskussion herbeizuführen.

Wär interessant zu wissen, welche Resonanz dasselbe Interview erfahren hätte, wenn die Bild es gedruckt hätte.
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Ramos

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Weidenfeller
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PostPosted: 14 Sep 2012 18:48   Post subject: Reply with quote


SteffenRSN wrote:
Schwuler Kicker? Kurve kriegen!


Den Artikel find ich schwierig.
Zum einen find ich die Wortwahl manchmal recht seltsam (Gutmenschentum, Desinformation), zum anderen transportiert er das (falsche) Bild, dass Plakate und Aktionen, die sich gegen Schwulenfeindlichkeit richten, ohne weiteres in jeder Kurve ihren Platz haben können. Das können sie natürlich nicht, Bremen, Babelsberg, Bayern und Pauli sind die wenigen ruhmreichen Ausnahmen, in den allermeisten Kurven sind solche Aktionen undenkbar.
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PostPosted: 14 Sep 2012 21:44   Post subject: Reply with quote


rauuul wrote:

SteffenRSN wrote:
Schwuler Kicker? Kurve kriegen!


Den Artikel find ich schwierig.

Finde ich bei beiden.
Nichtsdestotrotz haben beide auch gute Ansätze drin, wenn auch an manchen Stellen über's Ziel hinausgeschossen wird.
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QRL
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Joined: 16 Sep 2010
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PostPosted: 15 Sep 2012 10:07   Post subject: Reply with quote

Fakt ist, dass es offensichtlich im Fußball, einfach weil er so populär ist in Deutschland, auch eine höhere Zahl an Idioten gibt als in jeder anderen Sportart. Zudem finden Fans über die TV-Übertragungen eine nicht unerhebliche Bühne.

Was tun? Keine Ahnung! Man kann das braune Pack aus Stadien aussortieren, aber Homophobie ist da schwieriger. Ich vermute aber, dass die Menschen mit den Jahren zu mehr Toleranz und Akzeptanz finden. Das ist ein gesellschaftlicher und zeitgleich persönlicher Prozess, der lange dauert. Wenn jedoch schwule Politiker und Stars größtenteils problemlos heute in der Öffentlichkeit stehen können, dann wird die Zeit kommen, in der es auch Fußballer können. Dafür müssen die Dummbacken, die einen nicht unerheblichen Anteil in der Fußballwelt ausmachen, ein zur Einsicht kommen. Das braucht Zeit.

Ich denke, dass es schon an sich ein Schritt ist, dass darüber geredet wird. Fan XY hält zwar immer noch Schwule für die Ausgeburt des Teufels, aber sein Sohn wird (hoffentlich) distanzierter an die Sache herangehen. Natürlich ist es traurig, dass sich Leute aufgrund von Privatem verstellen müssen. Aber so ist das eben, wenn der Sport in der Öffentlichkeit so viel Anklang findet.

Justin Fashanu sollte man übrigens vielleicht mal gehört haben. Er war der erste und bis dato letzte Profi überhaupt, der sich öffentlich in der Sun 1990 geoutet hatte und der sich in Folge der Diskriminierung 1998 das Leben nahm. http://motivationsgeschichten.blog.de/2011/06/06/schwul-tiefe-fall-fussballstars-11271599/
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PostPosted: 15 Sep 2012 10:20   Post subject: Reply with quote


rauuul wrote:
Statistisch müsste es ca 1 schwulen Profi pro Team geben.
Dass es nun gar keinen gibt, ist sicher theoretisch möglich, aber ungefähr so wahrscheinlich wie ein CL-Sieg des MSV, daher bin ich mal so frei und setze an der Stelle einfach voraus, dass es schwule Profis gibt.


Sorry, dass ich Dich mit dem CL-Sieg des MSV enttäuschen muss.
Aber es gibt Berufsfelder, da liegt der prozentuale Anteil von Schwulen weit über 50%, ergo ist es statistisch dann auch richtig zu Ende gedacht, dass es Bereiche mit 0 % oder annähernd 0 % gibt.
Ob Bundesligafußballer jetzt dazu gehört ist zwar im Prinzip egal und sicher auch schwer einzuschätzen, aber es ist sehr wohl möglich.
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PostPosted: 15 Sep 2012 10:25   Post subject: Reply with quote


QRL wrote:

Justin Fashanu sollte man übrigens vielleicht mal gehört haben. Er war der erste und bis dato letzte Profi überhaupt, der sich öffentlich in der Sun 1990 geoutet hatte und der sich in Folge der Diskriminierung 1998 das Leben nahm. http://motivationsgeschichten.blog.de/2011/06/06/schwul-tiefe-fall-fussballstars-11271599/


Ohne groß zu recherchieren kann ich mich zumindest noch an Hysen vor ungefähr 2 Jahren erinnern.
Der größere Wellenschlag kamaber mit dem Kapitän der walisischen Nationalmannschaft, der aber meines Wissens auch relativ entspannt vonstatten gegangen ist.
Fashanu hatte sicher deutlich härtere Umstände als es heute der Fall wäre!
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Alo Atog
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PostPosted: 15 Sep 2012 10:34   Post subject: Reply with quote


QRL wrote:
Fakt ist, dass es offensichtlich im Fußball, einfach weil er so populär ist in Deutschland, auch eine höhere Zahl an Idioten gibt als in jeder anderen Sportart. Zudem finden Fans über die TV-Übertragungen eine nicht unerhebliche Bühne.

(...) Dafür müssen die Dummbacken, die einen nicht unerheblichen Anteil in der Fußballwelt ausmachen, ein zur Einsicht kommen. Das braucht Zeit.


Ich hab dir hier mal ein paar Stellen markiert.

1) es ist nicht nur in Deutschland so, sondern auch in Italien, England, Russland oder Brasilien - oder kennst du einen schwulen Fußballer in einem anderen Land? (eine Antwort weiter unten!)
2) es ist nicht im Fußball so, sondern auch im Handball, beim American Footbaal und bei jeder anderen Sportart - oder kennst du einen schwulen Handballspieler oder Eishockeyspieler oder Basketballspieler usw?

Ich denke, dass es schon an sich ein Schritt ist, dass darüber geredet wird. Fan XY hält zwar immer noch Schwule für die Ausgeburt des Teufels, aber sein Sohn wird (hoffentlich) distanzierter an die Sache herangehen. Natürlich ist es traurig, dass sich Leute aufgrund von Privatem verstellen müssen. Aber so ist das eben, wenn der Sport in der Öffentlichkeit so viel Anklang findet.


QRL wrote:
Justin Fashanu sollte man übrigens vielleicht mal gehört haben. Er war der erste und bis dato letzte Profi überhaupt, der sich öffentlich in der Sun 1990 geoutet hatte und der sich in Folge der Diskriminierung 1998 das Leben nahm. http://motivationsgeschichten.blog.de/2011/06/06/schwul-tiefe-fall-fussballstars-11271599/


Den Namen findest du hier im Thread mehrfach, zuletzt auf der vorherigen Seite
Und er ist nicht der einzige Profi der sich geoutet hat. Im Jahr 2011 hat sich der Schweden Anton Hysen geoutet. Ok, er spielt nur in der 4. schwedischen Liga, aber es ist ein Anfang! Hysen ist der Sohn des früheren Liverpoolspielers Glenn Hysen und Bruder des aktuellen Nationalspielers Tobias Hysen. Er selber war in Schweden Juniorennationalspieler.
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drive_in
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PostPosted: 15 Sep 2012 11:20   Post subject: Reply with quote


katschinho wrote:


Ohne groß zu recherchieren kann ich mich zumindest noch an Hysen vor ungefähr 2 Jahren erinnern.
Der größere Wellenschlag kamaber mit dem Kapitän der walisischen Nationalmannschaft, der aber meines Wissens auch relativ entspannt vonstatten gegangen ist.
Fashanu hatte sicher deutlich härtere Umstände als es heute der Fall wäre!


Es geht um Profi-Fussballer. In diese Kategorie fallen weder Hysen noch Thomas, von daher sollte man nicht wahllos mit dem Begriif des Profis umherwerfen, nur um ein par Namen aufzählen zu können.
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PostPosted: 15 Sep 2012 13:09   Post subject: Reply with quote


katschinho wrote:
Der größere Wellenschlag kamaber mit dem Kapitän der walisischen Nationalmannschaft, der aber meines Wissens auch relativ entspannt vonstatten gegangen ist.

Gareth Tomas (den du vermutlich meinst) spielte aber nicht Fußball sondern Rugby. Wenn es jetzt nur um die Frage geht, wer im Sport homosexuell ist wird es hier deutlich zu beliebig, da der nächste sonst womöglich noch mit Martina Navratilova um die Ecke kommt (spielte zwar Tennis und ist ne Frau, aber hey was soll's)
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PostPosted: 16 Sep 2012 01:27   Post subject: Reply with quote

Danke für den Hinweis in Sachen Thomas (ich meine natürlich nicht Tomas), war mir echt neu Dank meiner Demens habe ich seinen Auftritt im Sportstudio und die Diskussion hier an gleicher Stelle vergessen )in die Du übrigens auch schon involviert warst).
Ob Hysen 1, 2, 3 oder 4 Liga spielt ist völlig unerheblich für die Basisdiskussion hier in Deutschland, er dürfte bei einer ungstützten Umfrage hier in Deutschland sogar einen höheren Bekanntheitsgrad haben als Fashanu.
Und die Diskussion, ob Rugby nicht prinzipiell noch ein testosterongeladeneres Umfeld als Fußball bietet hatten wir ja schon!
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PostPosted: 25 Sep 2012 19:54   Post subject: Reply with quote

Homosexualität im Profi Fussball gibt es nicht. Statistiken hin oder her - es gibt auch die hinreichend kleine Wahrscheinlichkeit, dass Homosexuelle einen großen Bogen um den Fussballsport gedreht haben. Und genau aus diesem Grund hat man noch nie von einem gehört.
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kilino
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PostPosted: 25 Sep 2012 21:53   Post subject: Reply with quote


Schmeinke wrote:
Homosexualität im Profi Fussball gibt es nicht. Statistiken hin oder her - es gibt auch die hinreichend kleine Wahrscheinlichkeit, dass Homosexuelle einen großen Bogen um den Fussballsport gedreht haben. Und genau aus diesem Grund hat man noch nie von einem gehört.


Also ich habe noch vor 2 Wochen von einem gehört. Der hat sogar ein Interview gegeben
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sanipine
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PostPosted: 25 Sep 2012 22:35   Post subject: Reply with quote


Schmeinke wrote:
Homosexualität im Profi Fussball gibt es nicht. Statistiken hin oder her - es gibt auch die hinreichend kleine Wahrscheinlichkeit, dass Homosexuelle einen großen Bogen um den Fussballsport gedreht haben. Und genau aus diesem Grund hat man noch nie von einem gehört.

Danke für diesen erhellenden Kommentar, wie gut, dass hier immerhin einer Bescheid weiß...
Google mal Justin Fashanu...er war Profi...im Sport...sogar im Fußball...und schwul obendrein! Als jemand dann versuchte ihn deshalb zu erpressen nahm er sich das Leben.

„Wenn irgend jemand diese Notiz findet, bin ich hoffentlich nicht mehr da. Schwul und eine Person des öffentlichen Lebens zu sein, ist hart. Ich will sagen, dass ich den Jungen nicht vergewaltigt habe. Er hatte bereitwillig Sex mit mir, doch am nächsten Tag verlangte er Geld. Als ich nein sagte, sagte er: ‚Warte nur ab!‘ Wenn das so ist, höre ich euch sagen, warum bin ich dann weggerannt? Nun, nicht immer ist die Justiz gerecht. Ich fühlte, dass ich wegen meiner Homosexualität kein faires Verfahren bekommen würde. Ihr wisst, wie das ist, wenn man in Panik gerät. Bevor ich meinen Freunden und meiner Familie weiteres Unglück zufüge, will ich lieber sterben.“
(Abschiedsbrief zitiert nach Wikipedia)

Wenn du schwul und Fußballer wärst, würdest du dich nach so einem Fall bereitwillig outen!?
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Alo Atog
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PostPosted: 17 Feb 2013 17:11   Post subject: Reply with quote

Interessant, dass sich hierzu noch niemand gemeldet hat:

Robbie Rogers - The Next Chapter…

Auf seiner Homepage hat sich vor zwei Tagen geoutet, nachdem er im Januar seine Karriere beendet hat. Rogers war in der MLS aktiv und zuletzt in der 2. und 3. englischen Liga. Der Nationalspieler der USA hat u.a. das 1. Tor in der Amtszeit von Jürgen Kliensman geschossen.


Bisher sind die Reaktionen Positiv auf sein Outing, es gibt sogar Stimmen (u.a. Kasey Keller), die ihm Mut machen seine Karriere fortzusetzen. Danach sieht es aber aktuell nicht aus.
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